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Bank-Synchronisation

Automatischer Umsatz-Import, Hausgeld-Matching, Sammler-Buchungen und Abgleich mit Buchhaltung und Rechnungen.

Nach der Verbindung deines Bankkontos holt selbstverwalten regelmäßig neue Umsätze ab, ordnet sie wenn möglich automatisch dem richtigen Eigentümer zu und spiegelt den Rücklagen-Bestand in die Buchhaltung. Du musst nichts manuell starten.

Wann synchronisiert wird

Neue Umsätze werden auf zwei Wegen abgeholt:

  1. Täglicher Hintergrund-Lauf am frühen Morgen — fragt für jede WEG mit verbundener Bankanbindung neue Umsätze ab.
  2. Beim Öffnen der Banking-Seite — wenn der letzte Sync älter als 6 Stunden ist (oder noch nie gelaufen ist), wird beim Seitenbesuch automatisch im Hintergrund nachgezogen. Die Liste aktualisiert sich selbstständig.

Die Banking-Übersicht zeigt im Header das Datum der letzten Synchronisation („vor 2 Stunden synchronisiert" o. ä.) — so siehst du auf einen Blick, ob die Daten frisch sind.

Was beim Sync passiert

Pro Lauf führt die App vier Schritte aus:

  1. Konto-Liste aktualisieren: neue Konten werden ergänzt, Salden und Bezeichnungen aktualisiert. Pseudo-Produkte (Bauspar­vertrag, Kreditkarte) werden weiterhin gefiltert.
  2. Umsätze importieren pro Konto. Vorgemerkte Buchungen (pending) werden übersprungen — sie kommen erst, wenn die Bank sie endgültig verbucht.
  3. Hausgeld-Matching: für alle neu importierten Eingänge auf Girokonten wird sofort versucht, Person und Einheit zuzuordnen (siehe unten).
  4. Bei Rücklagenkonten: jeder Eingang wird als Rücklagen-Zuführung, jeder Abgang als Rücklagen-Entnahme in die Doppik gebucht. Der Ist-Bestand der Instandhaltungsrücklage wird auf den aktuellen Kontosaldo gesetzt.

Doppel-Importe sind ausgeschlossen. Jede Bank-Bewegung bekommt eine eindeutige Referenz (banksapi:<hash>). Ein Datenbank-Constraint sorgt dafür, dass dieselbe Bewegung nie zweimal auftaucht — egal wie oft der Sync läuft oder wie schnell zwei Auslöser aufeinander folgen.

Automatische Zuordnung zu Eigentümern

Die App versucht, jeden eingehenden Umsatz auf einem Girokonto automatisch einer Person und Einheit zuzuordnen. Das passiert in dieser Reihenfolge:

  1. IBAN-Match: Wenn die IBAN des Zahlers in den Eigentümer-Bankdaten hinterlegt ist, ist der Match eindeutig.
  2. Name-Match: Wenn die IBAN unbekannt ist, sucht die App nach Übereinstimmungen im Kontoinhaber- oder Verwendungszweck-Text mit den Eigentümer-Namen. Trifft ein Name, merkt sich die App die IBAN des Zahlers — beim nächsten Mal greift direkt der IBAN-Match.
  3. Betrags-Match: Stimmt der Betrag mit dem monatlichen Hausgeld-Soll einer Einheit überein, wird das als zusätzliches Signal genutzt.

Matches werden mit der Zuordnungsmethode vermerkt (IBAN, Name, Betrag oder manuell), damit du später nachvollziehen kannst, wie ein Umsatz zugeordnet wurde.

Wenn keine automatische Zuordnung möglich ist

Manche Umsätze sind nicht eindeutig (unbekannte IBAN, Sammelüberweisung, ausländischer Zahler). Dann erscheinen sie im Banking-Bereich im Zuordnungs-Banner mit Vorschlägen, die du per Klick bestätigen oder ablehnen kannst. Damit derselbe Zahler künftig automatisch erkannt wird, hinterlegst du seine IBAN am besten in den Eigentümer-Bankdaten.

Eine manuelle Zuordnung ist kein Fehler. Sie gehört zum normalen Alltag, sobald Sonderfälle auftreten — z. B. wenn ein Eigentümer das Hausgeld vom Konto seines Partners überweist.

Die Umsätze-Liste: Suche, Filter und Finanz-Kette

Im Tab Umsätze findest du alle importierten Bankbewegungen, gruppiert nach Datum:

  • Suche: das Suchfeld durchsucht Verwendungszweck, Namen und Beträge. „350" findet z. B. auch „350,00 €".
  • Typ-Filter: nur Hausgeld-Eingänge, nur Ausgaben usw.
  • Status-Badge pro Umsatz: Verbucht (Doppik-Buchung vorhanden), Zugeordnet (Person oder Rechnung verknüpft) oder Offen (braucht Bearbeitung).

Jede Umsatz-Zeile hat an den Rändern zwei Andock-Punkte der Finanz-Kette (Rechnung → Buchung → Zahlung):

  • Links (Buchung): Ist eine Buchung verknüpft, öffnet ein Klick die Vorschau der Finanz-Kette. Fehlt sie, erscheint bei offenen Umsätzen ein „+" — damit ordnest du den Umsatz einer bestehenden Buchung zu (Kandidaten werden nach Betrags-Nähe sortiert, mit Sachkonten-Anzeige wie „3300 Verbindlichkeiten an 1100 Bank Girokonto").
  • Rechts (Rechnung/Beleg): Ist eine Rechnung oder ein Beleg verknüpft, öffnet ein Klick das Beleg-Seitenpanel mit dem PDF. Fehlt die Verknüpfung, wählst du über das „+" eine Rechnung aus — die Rechnung wird dabei als bezahlt markiert und die Zahlungsbuchung in der Doppik erzeugt.

So gleichst du offene Bankumsätze Schritt für Schritt gegen Rechnungen und Sachkonten ab, bis jede Zeile „Verbucht" zeigt.

Sammler-Buchungen (SEPA-Sammellastschriften)

Manche Bankumsätze bündeln viele Einzelposten in einer Bewegung — etwa eine SEPA-Sammellastschrift „ANZAHL 12" oder Sammelbestände aus einer früheren Verwaltersoftware. Solche Umsätze tragen das Badge Sammler (mit Positions-Anzahl) und lassen sich per Klick aufklappen:

  • Jede Einzelposition erscheint als eigene Zeile mit Betrag und, wo bekannt, Einheit und Name.
  • Jede Position hat ihre eigenen Andock-Punkte: links verknüpfst du sie mit einer Buchung (Kandidaten werden nach dem Positions-Betrag gerankt, nicht nach der Sammler-Summe), rechts siehst du die verknüpfte Rechnung bzw. den Beleg.
  • Über den Sammler-Filter neben der Suche blendest du wahlweise nur Sammler ein oder aus — praktisch, um erst die Einzelumsätze zu sichten.

Hausgeld-Zuordnungs-Statistik

Im Header der Banking-Übersicht zeigt eine kleine Fortschrittsanzeige, wie viele Hausgeld-Eingänge bereits zugeordnet sind und wie viele noch offen sind („12 / 14 Eingänge zugeordnet, 2 offen"). So weißt du sofort, ob noch Klärungsbedarf besteht, ohne in eine separate Liste schauen zu müssen.

Datum des Kontostands

Bei den Konto-Pills siehst du den Saldo. Der Stichtag des Kontostands ist der Zeitpunkt, an dem deine Bank uns den zuletzt gemeldeten Saldo übermittelt hat. Er gehört zur gleichen Abfrage wie die Umsätze und kann daher kurz hinter dem Stand in deiner Banking-App liegen — typisch sind wenige Sekunden bis zum nächsten Sync. Für deine tägliche Arbeit sind die einzelnen Buchungen und deren Zuordnung entscheidend; der Stichtag hilft dir nur, den Saldo zeitlich einzuordnen.

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